Der Elch im Allgemeinen und Speziellen (Teil 8): Banales

banal

  1. (abwertend) im Ideengehalt, gedanklich recht unbedeutend, durchschnittlich
  2. keine Besonderheit, nichts Auffälliges aufweisend; alltäglich, gewöhnlich

Das sagt der Duden. Wir sagen: Entscheidet selbst! 😉

Dolph_gefällt_Yakari

Nützliche Fähigkeit: Der kleine Indianerjunge Yakari kann mit Tieren sprechen. Auch mit Elchen – so wie in der Geschichte „Gefangen auf der Insel“.

Es gibt Tage, da stolpert der gemeine Elch-Fan über diverse elchige Gegenstände. Ist dieser gemeine Elch-Fan zudem Elch-Blogger, so überlegt er, kann ich daraus einen Blog-Artikel zusammenzimmern? Doch allzu oft entscheidet er sich dagegen, weil der elchige Gegenstand nix hermacht, weil ein Artikel schlicht zu banal wäre… Heute nun eine kleine Auswahl dieser Gegenstände: Weiterlesen

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Erst „Albin“ – jetzt „Pete“… Ganz, ganz schlechte Zeit für berühmte Elche… :-(

Es ist schon eine bemerkenswerte Sache, dass Elche in uns Menschen eine bestimmte Saite zum Klingen bringen… Das tun (Eis-)Bären, Wale und Delphine vielleicht auch – aber anders, oder?

Jagd-Tourist erlegt Elch Albin

Da gab es Albin, den norwegischen Albino-Elch, der 2006 laute Proteste hervorruft, als Biologen seinen Abschuss empfehlen. Jäger wurden öffentlich aufgefordert, das seltene Tier zu schonen. Seitdem war er bei vielen Norwegern und bei vielen Elch-Fans weltweit als „König des Waldes“ berühmt. Doch kaum hat in diesem Jahr in Skandinavien die Jagdsaison begonnen, bei der in den kommenden Wochen allein in Schweden grob geschätzt 250.000 Hubertusjünger ca. 100.000 Elche erlegen werden, da erwischt ein überengagierter dänischer Jäger den berühmten weißen Elch.  Der arme Waidmann, dem jetzt mangelnde „Jägerehre“ vorgeworfen wird, erhält nun Morddrohungen.

Kunstfehler schuld am Tod von Elch Pete?

Nur wenig später erschüttert die Elch-Fangemeinde eine weitere traurige Nachricht: Der nächste Promi-Elch ist tot! Im Jahr 2009 hatte das vom Schicksal gebeutelte Elchkalb Pete durch wildernde Hunde Mutter und Bruder verloren, wurde schließlich in einem Tierpark im US-Bundesstaat Vermont wieder auf die Hufe gestellt, um dann von Biologen als potentieller Krankheitsüberträger mit Einschläferung bedroht zu werden. Daraufhin gab eine große Online-Kampagne und Proteste vorm Regierungssitz, die Pete letztendlich rettete. Und in der letzten Woche dann das: Während einer Hufbehandlung hatte Pete ein Beruhigungsmittel erhalten und ist nicht mehr aufgewacht. Jetzt stehen die Beteiligten an der Behandlung schwer in der Kritik. Beispielsweise spricht ein Facebook-User von fehlender veterinärmedizinischer Ausbildung.

Beide Elche haben es geschafft, über einen längeren Zeitraum in der öffentlichen Wahrnehmung eine Rolle zu spielen. Beide Elche haben Kontroversen ausgelöst und Gemüter erhitzt. Dass in beiden Fällen Biologen einen zwielichtigen Part inne haben, ist wohl eher Zufall und sagt nichts über Vertreter dieser wichtigen naturwischenschaftlichen Disziplin aus.

Und nochmals: Warum ein Elch-Kinderbuch?

Diese Frage hören wir immer wieder. Zum großen Teil ist sie hier ja auch schon von uns beantwortet worden: Wir mögen Elche. Und wir haben da eine gewisse Beziehung zu diesen Trughirschen – z.B. über die ALCES AG.

Aber da gibt’s auch noch weitere Aspekte, die nicht verschwiegen werden sollten. Zum einen ist der Elch in breiten Kreisen unserer Zielgruppe beliebt. Auch dieses Thema haben wir hier schon behandelt: Der Elch – egal in welcher Form – ist ein Verkaufshit. Zum anderen ist der Elch ein Tier von geradezu sympathischer Hässlichkeit. Mit ausgesprochen hohem Wiedererkennungswert aufgrund seiner optischen Charakteristika: Großer Kopf, lange, staksige Beine, Buckel, Zottelbärtchen und Riesenschaufelgeweih. Das Tier ist eine Karikatur! Also ideal, um jeden Zeichner zu inspirieren! Das wussten bereits die Menschen der Jungsteinzeit, die in Norwegen Elchdarstellungen für die Ewigkeit (als Vorlage für Elch-Kinderbücher?) in den Stein ritzten…