Der Elch als Kunstobjekt

Dolph der Elch besucht eine Kunstausstellung von Haroshi

Dolph und der Recycling-Elch

Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt. Und Kunst ist das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Die Kunst ist – so Goethe – eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.

Das kommende Wochenende steht für bruedergoedde ganz im Zeichen der Kunst, denn Christian (der ja nicht nur Bücher und Elch-Kinderbücher illustriert) führt mit seinen drei Recklinghäuser AAL-Mitstreitern die zweitägige „Werkschau 1“ durch, bei der viele Bilder, Plastiken und Illustrationen sowie Mode und Schmuck präsentiert werden.

Zudem beleuchtet unser Elch-Blog dieses unerschöpfliche Thema mit zwei Artikeln. Hier ist der erste Artikel – der zweite („Historische Elche Teil 3“) folgt voraussichtlich am Sonntag. Viel Spaß beim Lesen!

Der Elch als KunstobjektAusstellung mit Exponaten von Haroshi

Der Elch erfreut sich bei Kunstschaffenden und Kunstinteressierten einer großen Beliebtheit. Warum das so ist, können wir nur mutmaßen.

Nachdem wir bereits in unserem letzten Blogeintrag den Origami-Elch von Rober J. Lang vorgestellt hatten, berichten wir nun über zwei Elch-Kunstprojekte, die ebenfalls absolut ungewöhnlich und sehr beeindruckend sind…

Haroshi Recycling-Elch

Der Recycling-Elch

Einzigartig kreativ, von beeindruckendem handwerklichen Geschick, enormer räumlicher Vorstellungskraft und überragender Ästhetik. Es fällt schwer, die Objekte des Künstlers Haroshi treffend zu beschreiben, ohne ins Schwärmerische zu geraten.

So ungewöhnlich seine Objekte sind, so ungewöhnlich ist auch das Material, mit dem Haroshi seine Kunst schafft: mit alten Skateboards! Das ist Recycling! Denn die schrottreifen Boards werden von ihm gestapelt, verleimt, zersägt und schließlich als Mosaikstein oder Scheibe zu kunstvollen Plastiken zusammengesetzt. So entstehen Haroshis Werke, von denen der Elchkopf bestimmt eines der bemerkenswertesten ist.

Moose on Parade

New Hampshire Moose Parade

New Hampshire Moose Parade

Wer sagt, dass Kunst im öffentlichen Raum immer langweilig oder abgehoben sein muss? Im Jahr 1998 entstand in Zürich die Idee der „Kuh-Kultur“ und entwickelte sich schnell zu einem aufsehenerregenden, internationalen Kunstprojekt mit enormem PR-Potential für Künstler, Sponsoren und Städte.

Waren es anfangs naturgetreue Fieberglas-Modelle von Kühen, die zu Hunderten von Künstlern fantasievoll bemalt und bunt gestaltet das Straßenbild in den Metropolen der Erde bereicherten, so sind es bei den weltweiten aber auch in Deutschland organisierten Tierparaden inzwischen beispielsweise Bären (Berlin), Schweine (Schweinfurt), Pferde (Aachen), Löwen (München) oder Nashörner (Dortmund).

Und in den Vereinigten Staaten sind es eben gerne auch mal Elche. Wie zum Beispiel im Jahr 2000 in Toronto im Bundesstaat Ontario als das Event unter dem Namen „Moose in the City“ alle Bewohner und Besucher von Toronto begeisterte. Exakt 326 künstlerisch veredelte Elch-Skulpturen standen verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Oder in Bennington, Vermont, wo im Jahr 2009 das „Moosefest“ mit großem Erfolg stattfand. Besonders beeindruckend fiel das Event 2008 im US-Bundesstaat New Hampshire aus: Für die „New Hampshire Moose Parade“ fertigten Kunststudenten zahllose individuelle, lebensgroße Elch-Skulpturen wie dieses Video dokumentiert.

Moose on Parade

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Eine Antwort zu “Der Elch als Kunstobjekt

  1. Pingback: Kunst kommt von Können | elchkinderbuch

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