Erst „Albin“ – jetzt „Pete“… Ganz, ganz schlechte Zeit für berühmte Elche… :-(

Es ist schon eine bemerkenswerte Sache, dass Elche in uns Menschen eine bestimmte Saite zum Klingen bringen… Das tun (Eis-)Bären, Wale und Delphine vielleicht auch – aber anders, oder?

Jagd-Tourist erlegt Elch Albin

Da gab es Albin, den norwegischen Albino-Elch, der 2006 laute Proteste hervorruft, als Biologen seinen Abschuss empfehlen. Jäger wurden öffentlich aufgefordert, das seltene Tier zu schonen. Seitdem war er bei vielen Norwegern und bei vielen Elch-Fans weltweit als „König des Waldes“ berühmt. Doch kaum hat in diesem Jahr in Skandinavien die Jagdsaison begonnen, bei der in den kommenden Wochen allein in Schweden grob geschätzt 250.000 Hubertusjünger ca. 100.000 Elche erlegen werden, da erwischt ein überengagierter dänischer Jäger den berühmten weißen Elch.  Der arme Waidmann, dem jetzt mangelnde „Jägerehre“ vorgeworfen wird, erhält nun Morddrohungen.

Kunstfehler schuld am Tod von Elch Pete?

Nur wenig später erschüttert die Elch-Fangemeinde eine weitere traurige Nachricht: Der nächste Promi-Elch ist tot! Im Jahr 2009 hatte das vom Schicksal gebeutelte Elchkalb Pete durch wildernde Hunde Mutter und Bruder verloren, wurde schließlich in einem Tierpark im US-Bundesstaat Vermont wieder auf die Hufe gestellt, um dann von Biologen als potentieller Krankheitsüberträger mit Einschläferung bedroht zu werden. Daraufhin gab eine große Online-Kampagne und Proteste vorm Regierungssitz, die Pete letztendlich rettete. Und in der letzten Woche dann das: Während einer Hufbehandlung hatte Pete ein Beruhigungsmittel erhalten und ist nicht mehr aufgewacht. Jetzt stehen die Beteiligten an der Behandlung schwer in der Kritik. Beispielsweise spricht ein Facebook-User von fehlender veterinärmedizinischer Ausbildung.

Beide Elche haben es geschafft, über einen längeren Zeitraum in der öffentlichen Wahrnehmung eine Rolle zu spielen. Beide Elche haben Kontroversen ausgelöst und Gemüter erhitzt. Dass in beiden Fällen Biologen einen zwielichtigen Part inne haben, ist wohl eher Zufall und sagt nichts über Vertreter dieser wichtigen naturwischenschaftlichen Disziplin aus.

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Eine Antwort zu “Erst „Albin“ – jetzt „Pete“… Ganz, ganz schlechte Zeit für berühmte Elche… :-(

  1. Pingback: Zwei gute News für alle Elch-Fans: Elchkalb „Smilla“ und die „Knusper Elche“ | elchkinderbuch

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